Kartfahren

12. November 2009 by

Am Montag waren der Herr Mitblogger, ich und 10 weitere (männliche) Studenten in Backnang zum Kartfahren. Während die meisten bereits letztes Jahr diesen Spaß mitgemacht haben, war es für mich der erste Kontakt mit dem “Rennsport”. (Kinderkartfahren in diversen Vergnügungsparks einmal ausgenommen)

Die Miete für Bahn und Karts für eine Stunde kostete dabei 35€ pro Person. Nicht gerade billig, aber einmal im Jahr kann man sich das ja gönnen. Die eine Stunde war in 15Minuten Qualifying und 45Minuten Rennen eingeteilt. Wie der Name vermuten lässt wurden im Qualifying die Startplätze ermittelt. Da es aber doch sehr viele Gelbphasen aufgrund von Drehern und Unfällen gab war es schwer mal eine komplette Runde zu fahren. Im Endeffekt hat es bei mit nur für Startplatz 11 gereicht.

Das Rennen verlief etwas ruhiger. Es gab zwar immernoch viele Gelbphasen in denen die Geschwindigkeit reduziert werden musste, aber die konnte man gut nutzen um zum Vordermann aufzuschließen. Mit der Zeit habe ich mich dann auch daran gewöhnt einfach mal auf meiner Spur zu bleiben. Wurde ich am Anfang des Rennens häufig überholt, weil ich ausgewichen bin habe ich am Ende des Rennens andere überholt indem ich meiner Spur treu blieb. Damit habe ich es schließlich auch geschafft am Ende auf Rang 5 mit der drittbesten Rundenzeit zu stehen. Für meine erste Fahrt ein ganz gutes Ergebnis.

Bevor das ganze zu begeistert klingt muss ich aber noch ein paar Kritikpunkte anbringen. Zum einen stinkt man danach einfach unglaublich nach Benzin, aber das ist unvermeidbar. Was auch nicht gerade schön ist ist die Tatsache, dass nicht alle Helme ein Visier haben. Da ab und zu doch mal ein Gummiteil vom Reifen abfliegt könnte das ins Auge gehen. Das schlimmste war aber die Tatsache, dass einige Karts nicht richtig funktioniert haben. Obwohl wir nur 12 Personen waren, mussten insgesamt 16 Karts eingesetzt werden. Glück hatte der bei dem das Kart nach dem Qualifying den Geist aufgab. Bei meinem Mitblogger ging der Motor erst in der Startaufstellung kaputt und auch im Rennen musste er noch einmal in ein anderes Kart umsteigen.

Insgesamt hat es trotzdem einen riesigen Spaß gemacht und wenn sich wieder die Gelegenheit bietet werde ich mit Sicherheit wieder dabei sein.

Monitorvergleich

22. Oktober 2009 by

Mein Zweitbildschirm, ein Preisgünstiger TFT von Asus hat kürzlich seltsame Wege gefunden, das Bild darzustellen. Obwohl er ein 1900×1080 Pixel großes Bild anzeigen sollte, hat er davon nur geschätzte 1280×1024 Pixel angezeigt. Wenn ich mit dem Mauszeiger in die Randregionen gekommen bin hat er das Bild zwar schön gescrollt, aber ich hab dann doch lieber 1:1 das Bild was die Grafikkarte auch kann auf dem Schirm. Die Versuche, den Asus als Primärbildschirm einzurichten, mit der Auflösung rumzuspielen, an- und wieder ausmachen, als einzigen Bildschirm anzuschließen und sogar ein Bildschirmreset haben nicht zum Erfolg geführt.

Die “Lösung” war schließlich, den Asus an den DVI-Ausgang zu hängen (meine Uraltgrafikkarte hat nur einen DVI- und einen VGA-Ausgang) – Bild OK. Wieder ursprüngliches Setup: Asus an VGA – Bild OK. Operation erfolgreich, warum weiß ich nicht, soll mir aber egal sein. Einziger nachteil war, dass der Asus die Einstellungen nach dem Reset vergessen hatte, die das Analogsignal aus dem VGA-Anschluss anständig anzeigen. Meine Rettung war die Seite http://www.lagom.nl/lcd-test/, die unter anderem auch ein sehr gut geeignetes Testbild zur Kalibrierung eines TFTs am VGA-Anschluss bietet. Mit der Verbreitung on DVI und HDMI wird das zwar seltener nötig sein, aber einige analog angeschlossene TFTs wird es noch geben.

Nachdem der Monitor eingestellt war habe ich aus reinem Interesse auch mal die anderen Testbilder betrachtet, mit einer jetzt eindeutigen Bestätigung meines bisherigen Eindrucks: dass mein Eizo FlexScan S2000 ungefähr 1000x besser ist als der Zweitbildschirm, ein Asus VH242H. Bis auf die Schaltzeiten, die beim Asus auch nicht großartig sind, ist der Eizo in allen Bereichen weit überlegen. Besonders krass ist der Qualitätsunterschied bei den Gradienten zu sehen: bei Eizo ein smoother Übergang, auf dem Asus sind deutliche Balken zu sehen, besonders im dunklen Bereich. Auch beim Kontrast und Schwarzwert sind deutliche Unterschiede zu sehen.

Eventuell ist der Asus am DVI Ausgang nicht ganz so schlecht, aber auch vom Gesamteindruck ist der Eizo einfach top. Da wackelt nichts, höhenverstellbar, 90° drehbar (hochkant) und zu guter Letzt KEINE Klavierlackoptik, auf der man gnadenlos jedes Staubkorn und jeden Fingerabdruck sieht. Aber irgendwo muss der 3.5x so hohe Preis ja deutlich werden.

Abendbrot

22. Oktober 2009 by
Burger

Selbstgemachte Burger - Die hinteren beiden sind doppelt

Mein Abendbrot für heute :) Ich denke mal es reicht bis ca. 22Uhr, dann ist die nächste Mahlzeit fällig. Ich befürchte die doppelten (im Bild hinten) werden schwer essbar sein.

Alleinstellungsmerkmal?

20. Oktober 2009 by

Neulich im drogerie markt. Ich hatte mal wieder Bedarf nach einem Haarreinigungsmittel, und meine Freundin hatte noch Geschenkgutscheine die weg mussten. Da Restbeträge dieser Gutscheine einfach verfallen, “durfte” ich nicht, wie sonst üblich, das günstigste Produkt für .85 € nehmen. Die Alternativlösung waren zwei Produkte, eins für Haut und eins für Haar. Nicht nur, dass das das erste Mal ist, dass ich dafür unterschiedliche Waschmittel verwende, ich wurde auch von der Vize-Filialleiterin eingehend beraten. “Für welches Haar soll das Produkt denn sein?” – “Ja, für meins natürlich!?”. Die geschulte Verkäuferin hat sofort mein beschränktes Wissen bemerkt und ist ins Detail gegangen: schnell fettig? Neigung zu Schuppen? brüchig? – Jetzt kann ich mir auch in etwa vorstellen, wie schwer (oder doch leicht?) es Verkäufer bei den Elektronikfachgeschäften der METRO Group haben, wenn sie Laptops an Unwissende verkaufen.

Das Verkaufsgespräch endete dann bei der Wahl von “head&shoulders anti-schuppen shampoo lemongrass” für knapp 4 €. Laut meiner Freundin neige ich nämlich zu Schuppen. Ist mir noch nicht aufgefallen, aber sie bezahlt, dann solls mir recht sein. Nachdem das Haarreinigungsproblem nun gelöst wurde habe ich mir – ganz souverän und ohne Beratung – noch ein Hautreinigungsmittel rausgesucht, womit mein Einkauf dann auch beendet war.

Zuhause angekommen nahm ich stolz meine neu erworbenen Produkte in genaueren Augenschein. Sehr verwundert hat mich ein Aufdruck auf der h&s-Flasche:

zur täglichen Haarwäsche geeignet

Ein klar denkender Mensch – so wie ich zum Beispiel – könnte sich nun fragen, ob das nun eine ein Shampoo auszeichnende Eingenschaft ist, die vorne auf die Flasche gedruckt werden sollte. In meinen Augen klang das so wie “zum täglichen Konsum geeignet” etwa auf einer Wasserflasche. Da mir dieser Aufdruck keine Ruhe gelassen hat musste ich schnell eine Mail an Procter & Gamble schicken, den Konzern hinter head & shoulders.

Aufgrund zahlreicher Konsumentenanfragen haben wir uns entschieden, den Hinweis “für die tägliche Haarwäsche geeignet” direkt auf der Verpackung zu platzieren. Da es durchaus auch Anti-Schuppen-Produkte gibt, die beispielsweise nur 1 x wöchentlich angewendet werden sollten, empfanden wir diesen Hinweis als sinnvoll und hilfreich.

Ok, wieder was gelernt… Beim Schreiben der Kundenanfrage ist mir gleich noch was aufgefallen:

Kontaktformular von Procter & Gamble

Kontaktformular von Procter & Gamble

Ich musste bitte freiwillig meinen – oder einen – Nach- und Vornamen angeben. Das musste ich den Herren Procter und Gamble natürlich auch gleich mitteilen:

Selbstverständlich steht es Ihnen frei, uns Ihre Daten für eine Anfrage mitzuteilen. Dennoch ist das Ausfüllen bestimmter Felder erforderlich, um die Anfrage beantworten zu können.

Auf die Idee, das UI zu ändern kommt man also scheinbar nicht.

PS: die Zutatenliste beider Produkte fängt eh mit “Wasser, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate” an. Also beides zu geschätzten 95% das selbe und allergieauslösend, yay. Für alle Wiki-Kritiker habe ich auch mal die Quelle befragt – das Sicherheitsdatenblatt von Merck:

[...]3. Mögliche Gefahren: Leichtentzündlich. Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut und beim Verschlucken. Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut.
4. Erste-Hilfe-Maßnahmen:[...]Nach Hautkontakt: Mit reichlich Wasser abwaschen. Kontaminierte Kleidung entfernen. Arzt hinzuziehen.

Ich steige doch wieder auf Bio-Produkte um, ist ja grausam…

Geocaching

19. Oktober 2009 by

In der letzten Woche wurde ich vom Geocaching Virus befallen bzw. von meiner Freundin angesteckt. Geocaching ist im Prinzip die moderne Version der Schatzsuche – nur ohne Tod und Verdeben bringende Piraten. Die Schätze sind zumeist Brot- oder Filmdosen. Im Internet werden die GPS-Koordinaten des Verstecks veröffentlicht, damit sich jeder auf die Suche machen kann. Um das ganze ein wenig spannender zu machen müssen teilweise die finalen Koordinaten anhand von Hinweisen an mehreren Stationen errechnet werden. Anders als die historischen Piraten wird der Schatz dann aber nicht geplündert. Primär geht es darum sich in das Logbuch des Schatzes einzutragen. Und wenn man doch etwas aus dem Schatz entfernen möchte, dann nur im Austausch gegen anderen Müll Wertgegenstände.

Wenn man sich einmal die Karte von geocaching.de anguckt dann sieht man, dass dieser Sport erstaunlich verbreitet ist. Letzte Woche habe ich 11 Caches in Stuttgart gefunden und das waren nur die in nächster Umgebung. Das einzige Problem ist, dass ich im Moment nur auf mein TomTom One der 1ten Generation zurückgreifen kann. Der GPS-Empfänger darin ist so ungenau, dass ich nicht genau auf den Zielpunkt navigieren kann und immer ein wenig umherirren muss. Aus Springe werde ich am Wochenende ein, ebenfalls älteres, maritimes GPS mitnehmen. Wenn auch das nicht die gewünschte Genauigkeit bietet komme ich wohl nicht um eine Neuanschaffung herum.

Teuer, teurer, die Bahn

7. Oktober 2009 by

Warum Bahn fahren? Mercedes E-Klasse fahren ist doch billiger! Klingt komisch, ist aber so.

Zunächst einmal die Kosten für die Bahn auf der einfachen Strecke Stuttgart -> Hannover: 110€ pro Person
Bei zwei Personen macht das 440€ für Hin- und Rückfahrt!

Zum Vergleich:
Mercedes E-Klasse von Freitag 10Uhr bis Sonntag 23Uhr gemietet. Annahme und Abgabe am Stuttgarter HBF: 142€
Verbrauch auf der Strecke Stuttgart->Hannover->Stuttgart (~1000km) ca. 100L Super: 130€
Macht in der Summe ungefähr 272€

Wenn es stattdessen doch lieber eine S-Klasse sein soll:
Mietkosten: 383€
Benzingeld: 150€
Summe: 533€

Ok bei der S-Klasse “lohnt” es sich dann doch erst ab 3 Personen. Bei einer E-Klasse bereits ab 2 und wenn man sich mit einem A3 begnügt sollte es auch schon für eine Person eine Überlegung wert sein. Natürlich ist die Grenze ob es sich “lohnt” bei jedem anders. Die Bahn hat den großen Vorteil, dass sie resistent gegen Staus ist. Ja auch wenn wir immer über die Unpünktlichkeit der Bahn meckern, mit dem Auto habe ich öfter und größere Verspätungen. Zudem “muss” man bei der Bahn nicht selbst fahren. Aber ich denke eine E oder sogar S-Klasse fahren zu “müssen” ist gerade noch erträglich.

Warum habe ich das alles herausgesucht? Nunja – solange es billiger ist mit dem Auto zu fahren werden die meisten Leute sich genau überlegen ob sie
die Straßen entlasten, eventuell stehen müssen und die Umwelt schonen indem sie mit der Bahn fahren. Dank der Bahncard 50 und einem weiteren Trick (verrate ich vielleicht später mal) kostet mich eine Fahrt Stuttgart->Hannover immerhin nur noch 46,50€. Da ich aber häufig Leute im Auto mitnehme ist das immernoch viel zu teuer (für einen Studenten)

Ich fahr’ Omnibus

6. Oktober 2009 by


Ganz richtig. Seit Montag, dem 5. Oktober (oder, wie ich Daten gern nach ISO formatiere: 2009-10-05) bin ich nach längerer Pause wieder Besitzer eines VVS StudiTickets. Letztes Semester habe ich aus mehreren Gründen verzichtet und so rund 160€ gespart. Neben dem finanziellen Aspekt waren noch der gesundheitliche Aspekt und die Kürze des Semesters ausschlaggebend.
Die tägliche (selten sogar doppelte) Strecke Wohnung-BADHBW und zurück haben gefühlt zu einer Verbesserung meiner Fitness beigetragen (schreibt man das mittlerweile mit Doppel-t?). Die morgendliche Anstrengung hat auch zu meiner Wachheit in den ersten Stunden des Vormittags beigetragen, was ich vor allem jetzt merke, nachdem ich wieder Bus+S-Bahn fahre. Die Öffis haben allerdings den Vorteil, dass ich nach der Rückfahrt nicht erstmal mein T-Shirt wechseln darf, weil es durchgeschwitzt ist – unsere Wohnung liegt deutlich höher als die DHBW, was sich in Fahrradfahrzeit und Anstrengung deutlich bemerkbar macht. An die vorgeschriebenen Fahrzeiten muss ich mich aber wohl erst wieder gewöhnen. Mit dem Rad war ich meist schneller als der VVS-User Björn, und, noch wichtiger, unabhängiger. Vermutlich werde ich, wenn grad schönes Wetter ist und ich gebockt bin, trotz Tickets auch mal Radfahren.

Wer sich wundert, woher ich dieses höchst passende (bis auf’s Schwarzfahren) und kluge Lied kenne: in meinem Auslandseinsatz in USA habe ich von Radio Pandora viel Gebrauch gemacht. Hier gehts leider nicht (ohne sich irgendwoher eine IP zu organisieren die Pandora für aus den USA kommend hält).

Literaturrecherche

1. Oktober 2009 by

Dieses Wort wird mich in den nächsten beiden Semstern wohl verfolgen. Wir haben jetzt ja sogar extra ein Fach “Wissenschaftliches Arbeiten” in dem es um genau solche Dinge geht. Also gab es erstmal ein wenig zu lesen in Form von “Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten” und “Limitations of Scientific Ontology”. Aber auch ohne diese Vorlesung hab ich erstmal genug zu lesen. “Gestatten Elite” habe ich gerade heute fertig gelesen. Als weitere leichte literarische Kost, liegen “Die Vermessung der Welt” und “Denken Sie selbst” auf meinem Nachttisch. Dazu kommt “Die entscheidenden 90 Tage” und “30 Minuten – Stärkenorientiertes Führen” als Material für das Referat über Führungscoaching das ich in der Vorlesung Organisationspsychologie halten werde.

Jetzt muss ich nur noch Zeit finden das alles zu lesen.

Schlechter Service, schlechterer Service, die Bahn/VVS

30. September 2009 by

Ich wollte heute mein Studententicket für das neue Semester kaufen. Das ganze war einigermaßen zwingend, da mein altes heute ausläuft. Entsprechend viel los war auch an den Schaltern von der VVS. Die letzten male waren die drei Schalter im DB Kundenzentrum relativ leer, aber dieses mal war auch dort eine lange Schlange. Da es aber immerhin nur eine Schlange und drei Schalter waren habe ich mich dennoch dort angestellt. Nachdem ich nun nach einer Stunde endlich mein Studententicket habe fasse ich mal kurz zusammen:

sehr gut: sechs Mitarbeiter verfügbar
gut: eine Mitarbeiterin beantwortet Fragen von Leuten aus der Schlange
ok: die restlichen fünf Mitarbeiter sind bei den drei Schaltern
schlecht: eine Schalter wird nach kurzer Zeit geschlossen und der Mitarbeiter sortiert lieber Akten
sehr schlecht: nachdem dieser Mitarbeiter fertig ist redet er über unwichtigen Kram (man kann ja alles mithören bei Schaltern ohne Glasscheibe) mit den anderen Mitarbeitern welche gerade Kunden bedienen.
BAHN: Erst als ich am Schalter bin und mein Ticket gekauft habe erfahre ich, dass ich auch an den anderen sechs Schaltern der Bahn das Studententicket kaufen kann.

Jetzt frage ich mich: Wieso wird sowas nirgendwo geschrieben? Und wieso sagt das die Mitarbeiterin nicht die durch die Schlange geht und Fragen beantwortet?

Heute gibt es keine Berichte über die Vorlesungen. Es war alles sehr oberflächig. D.h. ich müsste viel Text mit wenig Inhalt produzieren und darauf habe ich keine Lust.

Reisekostenabrechnung – und hallo erstmal!

29. September 2009 by

Hello World! Ich bin Jasper und platze jetzt einfach mal unvorgestellt rein, das hole ich bei gelegenheit nach – hoffentlich bekomme ich das ebenso geschickt hin wie der Björn.

Ich hatte mir für heute vorgenommen, in etwa einer Stunde eine Reisekostenabrechnung zu erstellen, um die Auslagen (ohne Zinsen, aber so bin ich nun mal) während meines letzten Praxiseinsatzes von meinem Arbeitgeber zurückzubekommen. Dabei geht es hauptsächlich um die Miete am Praxiseinsatzort und die Reise dorthin. Sollte alles kein Problem werden, und ich habe sowas auch schonmal gemacht und dachte, dass die eine Stunde locker reichen sollte. Dem war jedoch nicht so.

Problem 1: Der Praxiseinsatz fand in den US and A statt. Das ist nicht das Problem. Ich sollte meine Satzbaukünste überarbeiten. Die Miete wurde folglich in USD bezahlt, und das Reisekostenabrechnungstool (RKA-Tool) möchte zu ausländischen Währungen immer auch den jeweils aktuellen Umrechnungskurs wissen. Nachvollziehbar, aber es hat mich bestimmt 30 min gekostet um den damals gültigen Kurs zu finden. Wer eine bessere Quelle als tägliche screenshots auf http://www.gloglos.com/search_one.php?id=1078&sid=6fbf73290a94fae75049825b82d82caf kennt darf sie mir gerne nennen. Mein erster Versuch mit google: “dollarkurs am x.y.” führte jedenfalls nicht zum Erfolg.

Problem 2: Die richtigen Abrechnungskategorien zu finden. Bahntickets waren kein Problem, der Flug auch nicht. Weniger offensichtlich (und vor allem verständlich) waren die Kategorien für meinen Verpflegungsmehraufwand, der nämlich ab dem 90. Kalendertag lohnsteuerpflichtig wird und gesondert abgerechnet werden muss.

Letztenendes hat es mich 3 Stunden gekostet den scheiß Reisekostenabrechnungsantrag fertigzustellen. Jetzt muss ich noch eine dicke snail mail auf den Weg schicken, weil ja alle Belege (u.A. der Mietvertrag) im Original an den externen Dienstleister geschickt werden muss – und mein Chef will die Belege auch noch haben. Eigentlich sollte ich die Briefmarken und -umschläge auch noch mit abrechnen, aber das wären dann zu viele Kleinstbeträge. Ich möchte ja keinen unnötigen Aufwand verursachen.

Ein kleinerer Betrag auf meiner RKA. Mal sehn ob er durchkommt

Ein kleinerer Betrag auf meiner RKA. Mal sehn ob er durchkommt


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