In der letzten Woche wurde ich vom Geocaching Virus befallen bzw. von meiner Freundin angesteckt. Geocaching ist im Prinzip die moderne Version der Schatzsuche – nur ohne Tod und Verdeben bringende Piraten. Die Schätze sind zumeist Brot- oder Filmdosen. Im Internet werden die GPS-Koordinaten des Verstecks veröffentlicht, damit sich jeder auf die Suche machen kann. Um das ganze ein wenig spannender zu machen müssen teilweise die finalen Koordinaten anhand von Hinweisen an mehreren Stationen errechnet werden. Anders als die historischen Piraten wird der Schatz dann aber nicht geplündert. Primär geht es darum sich in das Logbuch des Schatzes einzutragen. Und wenn man doch etwas aus dem Schatz entfernen möchte, dann nur im Austausch gegen anderen Müll Wertgegenstände.
Wenn man sich einmal die Karte von geocaching.de anguckt dann sieht man, dass dieser Sport erstaunlich verbreitet ist. Letzte Woche habe ich 11 Caches in Stuttgart gefunden und das waren nur die in nächster Umgebung. Das einzige Problem ist, dass ich im Moment nur auf mein TomTom One der 1ten Generation zurückgreifen kann. Der GPS-Empfänger darin ist so ungenau, dass ich nicht genau auf den Zielpunkt navigieren kann und immer ein wenig umherirren muss. Aus Springe werde ich am Wochenende ein, ebenfalls älteres, maritimes GPS mitnehmen. Wenn auch das nicht die gewünschte Genauigkeit bietet komme ich wohl nicht um eine Neuanschaffung herum.
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