Monitorvergleich

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Mein Zweitbildschirm, ein Preisgünstiger TFT von Asus hat kürzlich seltsame Wege gefunden, das Bild darzustellen. Obwohl er ein 1900×1080 Pixel großes Bild anzeigen sollte, hat er davon nur geschätzte 1280×1024 Pixel angezeigt. Wenn ich mit dem Mauszeiger in die Randregionen gekommen bin hat er das Bild zwar schön gescrollt, aber ich hab dann doch lieber 1:1 das Bild was die Grafikkarte auch kann auf dem Schirm. Die Versuche, den Asus als Primärbildschirm einzurichten, mit der Auflösung rumzuspielen, an- und wieder ausmachen, als einzigen Bildschirm anzuschließen und sogar ein Bildschirmreset haben nicht zum Erfolg geführt.

Die “Lösung” war schließlich, den Asus an den DVI-Ausgang zu hängen (meine Uraltgrafikkarte hat nur einen DVI- und einen VGA-Ausgang) – Bild OK. Wieder ursprüngliches Setup: Asus an VGA – Bild OK. Operation erfolgreich, warum weiß ich nicht, soll mir aber egal sein. Einziger nachteil war, dass der Asus die Einstellungen nach dem Reset vergessen hatte, die das Analogsignal aus dem VGA-Anschluss anständig anzeigen. Meine Rettung war die Seite http://www.lagom.nl/lcd-test/, die unter anderem auch ein sehr gut geeignetes Testbild zur Kalibrierung eines TFTs am VGA-Anschluss bietet. Mit der Verbreitung on DVI und HDMI wird das zwar seltener nötig sein, aber einige analog angeschlossene TFTs wird es noch geben.

Nachdem der Monitor eingestellt war habe ich aus reinem Interesse auch mal die anderen Testbilder betrachtet, mit einer jetzt eindeutigen Bestätigung meines bisherigen Eindrucks: dass mein Eizo FlexScan S2000 ungefähr 1000x besser ist als der Zweitbildschirm, ein Asus VH242H. Bis auf die Schaltzeiten, die beim Asus auch nicht großartig sind, ist der Eizo in allen Bereichen weit überlegen. Besonders krass ist der Qualitätsunterschied bei den Gradienten zu sehen: bei Eizo ein smoother Übergang, auf dem Asus sind deutliche Balken zu sehen, besonders im dunklen Bereich. Auch beim Kontrast und Schwarzwert sind deutliche Unterschiede zu sehen.

Eventuell ist der Asus am DVI Ausgang nicht ganz so schlecht, aber auch vom Gesamteindruck ist der Eizo einfach top. Da wackelt nichts, höhenverstellbar, 90° drehbar (hochkant) und zu guter Letzt KEINE Klavierlackoptik, auf der man gnadenlos jedes Staubkorn und jeden Fingerabdruck sieht. Aber irgendwo muss der 3.5x so hohe Preis ja deutlich werden.

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