Kartfahren

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Am Montag waren der Herr Mitblogger, ich und 10 weitere (männliche) Studenten in Backnang zum Kartfahren. Während die meisten bereits letztes Jahr diesen Spaß mitgemacht haben, war es für mich der erste Kontakt mit dem “Rennsport”. (Kinderkartfahren in diversen Vergnügungsparks einmal ausgenommen)

Die Miete für Bahn und Karts für eine Stunde kostete dabei 35€ pro Person. Nicht gerade billig, aber einmal im Jahr kann man sich das ja gönnen. Die eine Stunde war in 15Minuten Qualifying und 45Minuten Rennen eingeteilt. Wie der Name vermuten lässt wurden im Qualifying die Startplätze ermittelt. Da es aber doch sehr viele Gelbphasen aufgrund von Drehern und Unfällen gab war es schwer mal eine komplette Runde zu fahren. Im Endeffekt hat es bei mit nur für Startplatz 11 gereicht.

Das Rennen verlief etwas ruhiger. Es gab zwar immernoch viele Gelbphasen in denen die Geschwindigkeit reduziert werden musste, aber die konnte man gut nutzen um zum Vordermann aufzuschließen. Mit der Zeit habe ich mich dann auch daran gewöhnt einfach mal auf meiner Spur zu bleiben. Wurde ich am Anfang des Rennens häufig überholt, weil ich ausgewichen bin habe ich am Ende des Rennens andere überholt indem ich meiner Spur treu blieb. Damit habe ich es schließlich auch geschafft am Ende auf Rang 5 mit der drittbesten Rundenzeit zu stehen. Für meine erste Fahrt ein ganz gutes Ergebnis.

Bevor das ganze zu begeistert klingt muss ich aber noch ein paar Kritikpunkte anbringen. Zum einen stinkt man danach einfach unglaublich nach Benzin, aber das ist unvermeidbar. Was auch nicht gerade schön ist ist die Tatsache, dass nicht alle Helme ein Visier haben. Da ab und zu doch mal ein Gummiteil vom Reifen abfliegt könnte das ins Auge gehen. Das schlimmste war aber die Tatsache, dass einige Karts nicht richtig funktioniert haben. Obwohl wir nur 12 Personen waren, mussten insgesamt 16 Karts eingesetzt werden. Glück hatte der bei dem das Kart nach dem Qualifying den Geist aufgab. Bei meinem Mitblogger ging der Motor erst in der Startaufstellung kaputt und auch im Rennen musste er noch einmal in ein anderes Kart umsteigen.

Insgesamt hat es trotzdem einen riesigen Spaß gemacht und wenn sich wieder die Gelegenheit bietet werde ich mit Sicherheit wieder dabei sein.

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