Im Team arbeiten macht ja immer viel mehr Spaß als alleine irgendwas zu machen. Deshalb bekomme ich ab heute Verstärkung durch meinen Mitbewohner und Mitstudent Jasper.
Verstärkung ist eingetroffen
29. September 2009Notebook macht weiter Ärger
29. September 2009Nachdem ich bereits seit dem Wochenende leichte Probleme mit meinem Netzteil habe hat sich heute auch noch das Backlight von meinem Notebook (temporär) verabschieded. Mal sehen wie das weitergeht. Ich befürchte ich muss in der nächsten Zeit ein paar mal nach Böblingen fahren.
Organisationspsychologie Vorlesung 1
28. September 2009Meine theoretisch dritte, praktisch aber erste Vorlesung dieses Semester trug den Titel: Organisationspsychologie. Worum es dabei geht wird am besten mit einem Zitat beschrieben.
Zusammenfassend lässt sich die Organisationspsychologie als Wissenschaft kennzeichnen, die auf zwischenmenschlichen Beziehungen beruhende Aktionen und Verhaltensweisen der Mitarbeiter unsersucht, die sich positiv oder negativ im Betrieb auswirken können.
Die Vorlesung wird jeweils über 3 Stunden Unterrichtszeit gehen. D.h. 1,5 Stunden Theorie, 15min Pause und 1,5 Stunden Übungen. Die Note wird zu 30% aus der Mitarbeit und zu 70% aus einem Referat errechnet. Grundlage für jedes Referat ist mindestens ein Buch. Ich habe das Referatsthema “Führungscoaching” wozu ich mir in der nächsten Woche in paar Bücher suchen werde.
Da wir heute erstmal die ganze Organisation geklärt haben haben wir gleich mit einer Übung angefangen. Die Hälfte des Kurses hat den Raum verlassen, der anderen Hälfte wurde die Kommunikationstechnik Pacing vorgestellt. Diese sollte anschließend in Gesprächen mit den nicht eingeweihten angewendet werden. Beim Pacing geht es im Prinzip darum das Gegenüber zu imitieren um Harmonie in das Gespräch zu bringen. Dazu können verschiedene Elemente der Kommunikation gepaced werden.
Verbales Pacen: Man versucht sich der Sprache des Gegenübers anzunähern indem identische oder ähnliche Verben und Adjektive benutzt werden. Ein Beispiel für die Anpassung der Sprache an den Gegenüber findet man hier.
Emotionales Pacen: Hierbei geht es darum die emotionale Grundhaltung des Gegenübers anzunehmen. Dies ist besonders beim ersten Kontakt wichtig. Wenn ein Kunde mit einer sehr ernsten, geschäftlichen Haltung zu einem kommt, dann kann überschwängliche Freundlichkeit bereits zu begin jede Geschäftbeziehung zerstören. Genauso sollte eine herzliche Begrüßung nicht zu formal beantwortet werden.
Körperliches Pacen: Der vermutlich offensichtlichste Teil des Pacens. Es geht ganz einfach darum die körperliche Grundhaltung zu imitieren. D.h. wenn sich das Gegenüber nach hinten lehnt sollte man sich auch nach hinten lehnen. Wenn er seine Füße fest auf dem Boden hat, sollte man auch seine Füße fest auf dem Boden haben. Dabei muss aber darauf geachten werden keine Gesten des anderen nachzuäffen. Wenn man gestikuliert während das Gegenüber redet wird keine Harmonie aufkommen. Zudem kann versucht werden auch das Gegenüber zur Nachahmung der eigenen Körperhaltung zu bewegen. Dies dient dazu um eine offene Gesprächsposition herzustellen.
Sprachliches Pacen: Bei der Sprache gibt es verschiedene Elemente die vom Gegenüber übernommen werden können. Auf der einen Ebene befinden sich das Tempo, die Lautstärke, die Tonhöhe etc. welche imitiert werden. Eine weitere Ebene ähnelt dem verbalen Pacing. Dabei geht es darum bestimmte Schlüsselwörter zu benutzen um “dazu zu gehören”
Atem Pacen: Wie der Name schon erahnen lässt geht es hierbei um die Anpassung der Atmung. Diese Methode ist sehr schwer zu erlernen da, in den meisten Fällen, weder die eigene noch die fremde Atmung bewusst wahrgenommen wird.
Das Pacen ist der erste von drei Teilen eines Prozesses:
Pacing -> Rapport -> Leading
Mit den anderen Teilen werden wir uns wohl in den nächsten Wochen beschäftigen.
Die zweite Vorlesung des 5. Semesters…
28. September 2009… sollte um 13:30Uhr beginnen und das Thema Business Englisch tragen. Soeben haben wir erfahren, dass die Vorlesung ausfällt. Eine Email wurde wohl falsch versand.
Nächster Termin: 16:00Uhr
Die erste Vorlesung des 5. Semesters…
28. September 2009…hätte heute morgen um 8:15Uhr beginnen sollen. Es waren sogar alle pünktlich da. Alle? Nein! Der Dozent hat sich krankgemeldet, aber sowas erfährt man natürlich erst nachdem man sich aus dem gemütlichen Bett gequält hat.
Meine (hoffentlich) wirklich erste Vorlesung ist also heute um 13:30 Uhr.
Mündliche Prüfung
22. September 2009Heute war meine mündliche Prüfung. Sie bestand aus Vortrag über einen Praxiseinsatz, Fragen zu diesem sowie einem anschließenden Fachgespräch über beliebiege Themen. Man konnte allerdings drei Themen wählen die bevorzugt gefragt werden. Bei mir waren das Programmierung, Netzwerktechnik und Rechnertechnik.
Mein Vortrag war gut, dafür wurde ich nachträglich nochmal gelobt. Zugute kam mir, dass gegenüber der Leinwand ein Waschbecken und ein Spiegel war. Dadurch konnte ich sehen wo ich hinzeige und gleichtzeitig den Eindruck erwecken ich gucke die Prüfer an. Nur bei den zwei Fragen zu meinem Praxiseinsatz hatte ich ein paar kleinere Unsicherheiten.
Das anschließende Fachgespräch fing mit einer Frage zum OSI Modell an. Darauf war ich gut vorbereitet und konnte zu der jeweiligen Schicht auch gleich noch Hub, Switch und Router erklären. Hilfreich war dabei die Eselsbrücke: “Please Do Not Throw Salami Pizza Away” (Physical, Data link, Network, Transport, Session, Presentation und Application Layer). Anschließend kam noch eine Frage zu verschiedenen Netzwerktopologien.
Als nächstes kam ein Frage aus dem Bereich Rechnertechnik. Es ging um interne und externe Schnittstellen eines Computers. Da ich so ziemlich alle aufgezählt habe die es gibt und sogar den, mittlerweile kaum noch verwendeten, PS2 Anchluß genannt habe waren die Prüfer zufrieden.
Nächstes Thema waren Datenbanken. Ich sollte aufzählen welche Arten von Datenbanken es gibt (Objekt orientiert, Relational, Hirarchisch). Dann wurde ich weiter nach relationalen Datenbanken gefragt. Mithilfe der Tafel habe ich dann den Aufbau (Datenbank, Tabelle, Attribute, Primärschlüssel, Fremdschlüssel) erklärt. Auch die Frage zu den verschiedenen Relationen (1 zu 1. 1 zu n, n zu m) konnte ich beantworten und auch erklären wie man eine n zu m Beziehung mit einer Hilfstabelle umsetzt.
Zum Schluß wurde dann noch ein Quellcode von einem C-Programm aufgelegt und ich sollte erklären was dort passiert. Das war relativ einfach, da es nur zwei Variablen, einen Pointer und einen Pointer auf einen Pointer gab. Es blieb dann sogar noch eine Minute übrig in der ich kurz die Unterschiede zwischen C und Java erklären sollte und was der Unterschied bei der Compilierung ist.
Im Endergebnis steht bei mir nun eine 1,5
Logitech Cordless Desktop S520
21. September 2009
Künstlerisch wertlose und auch sonst nutzloses Foto. Immerhin erkennt man die große Entf-Taste
Nachdem ich am Samstag mein Zimmer umgeordnet habe bietet es sich nun an von meinem Sessel oder vom Bett aus meinen PC zu bedienen. Mein Soundsystem habe ich bereits auf diese Punkte ausgerichtet. Was bislang noch gestört hat waren das zu kurze Monitorkabel und, dass meine Maus und meine Tastatur kabelgebunden waren.
Das erste Problem war schnell gelöst. Nach einem kurzen Preisvergleich (Händler vor Ort 45€, Amazon 9€) habe ich mir ein 5m langes DVI-D Kabel bestellt. Drei Meter hätten zwar auch gereicht, aber so bin ich flexibler und kann den Monitor sogar noch auf den rollbaren Tisch stellen der über meinem Bett steht.
Nun die alles entscheidende Frage: Wie kauft ein Informatikstudent eine kabellose Tastatur/Maus?
- Er sucht im Internet nach Testberichten und Meinungen
- Er nimmt ein paar in die nähere Auswahl
- Er vegleicht online die Preise
- Er geht zu Saturn/Media Markt/Arlt/KM Elektronik um die ausgesuchten Produkte näher anzusehen und die Preise zu vergleichen
- Ihm fällt auf, dass an allen ausgesuchten Produkten irgendwas doof ist. (Ich war tatsächlich kurz davor mir die Logitech diNovo Edge zu kaufen. Aber das bei einer 120€ teuren Tastatur der Akku nicht auswechselbar ist und der Numblock fehlt hat mich dann zum Glück noch rechtzeitig davon abgehalten.)
- Er entdeckt ein Produkt das er vorher nicht beachtet hat.
- Da er keine Testberichte und – ganz wichtig – keinen Preisvergleich von dem Produkt hat geht er zu seiner Hochschule, wählt sich mit seinem Handy ins dortige WLAN und liest eine halbe Stunde Meinungen und Preisvergleiche.
- Da das Objekt der Begierde bei Saturn nur 2€ teurer als im Internet ist geht er zum zweiten mal dorthin um sie zu kaufen.
- Vor der Kasse steht er vor dem Batterieregal, sucht auf der Verpackung nach AA bzw. AAA und findet dort die Angabe “4 Alkali-Batterien vom Typ AA”
- Nach dem Bezahlen fällt ihm auf, dass die Angabe unter der Überschrift “Inhalt” stand

Meine neue Tastatur/Maus-Kombination in ihrer Arbeitsumgebung (Momentaufnahme 1 Sekunde nachdem ich aufgeräumt habe)
Ergebnis: Ich habe das Logitech Cordless Desktop S520 und unnötigerweise 8 AA Batterien gekauft.
Zum Abschluß noch kurz die Pros und Cons des Desktops
Pro:
- Gute Reichweite. Ich sitze gerade am anderen Ende meines Zimmers, kann zwar nicht erkennen was ich tippe, aber ich sehe gerade noch, dass mein Text ankommt.
- Tastatur und Maus funktionieren out-of-the-box
- Lauter, Leise, Mute sowie die Taschenrechnertaste funktionieren out-of-the-box
- Sehr angenehmes Schreibgefühl
- Mausrad kann zum horizontlen scrollen verwendet werden
Neutral:
- Maus hat nur 3 Tasten (stört mich nicht, da ich sowieso wenig spiele und im FF Mausgesten benutze)
- Gewöhnungsbedürftiges Layout (Entf-Taste ist doppelt so hoch wie die anderen, Einfügen ist in eine Leiste mit Druck und Pause gerutscht)
- Handballenauflage kann nicht abmontiert werden. (Ich bin mir noch nicht sicher ob mich das stört oder nicht. Im Moment finde ich die Auflage sehr angenehm)
Contra:
- Der “Kompakte USB-Funkempfänger” ist recht groß und nur dort sind die LEDs für Numlock und Capslock
- Maus hat kein Kabel welches Stürze auf den Fußboden verhindert xD
Wahlveranstaltung der anderen Art – das erste Mal Segway
21. September 2009Als ich heute durch die Innenstadt von Stuttgart gegangen bin kam ich an einer Wahlveranstaltung der etwas anderen Art vorbei. Die Grünen hatten auf dem Marktplatz eine Reihe von Fahrzeugen mit Elektroantrieb zum Ausprobieren bereitgestellt. Neben Rollern, Motorrädern und den Fahrzeugen mit denen immer häufiger Senioren fahren (ich weiß leider grade den Namen nicht) gab es auch einige Segways. Die Gelegenheit habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und bin ein paar Runden Probe gefahren.
Ich bin ein Modell ohne Lenkstange gefahren, d.h. es wird komplett mit Gewichtsverlagerung gesteuert, welche über die Knie an das Gefährt weitergegeben werden. Es wurde zwar schon viel berichtet wie einfach die Steuerung ist, aber trotzdem war ich überrascht. Die ersten Meter sind noch etwas ruckelig, aber wenn man sich erstmal an das ungewohnte Gefühl gewöhnt hat kann man wunderbar weich beschleunigen und bremsen. Auch enge Kurven und Rückwärtsfahrten sind kein Problem. Dazu gehört aber erstmal ein gewisses Vertrauen in die Technik, aber auch das stellt sich sehr schnell ein.
Das klingt jetzt alles super und nach der Lösung all unserer Mobilitätsprobleme. Leider ist dem nicht ganz so. Es gibt noch einige Dinge die, mir persönlich, nicht gefallen. Zunächst einmal die Geschwindigkeit von nur 20km/h. Klar für die Fußgängerzone ist das mehr als ausreichend, aber dort kommt man zu Fuß wahrscheinlich sowieso schneller vorwärts. Auf Radwegen oder etwas außerhalb ist es aber viel zu langsam. Das nächste ist die Reichweite. Laut Webseite liegt diese “bis zu 38 km, abhängig von Untergrund und Fahrstil” D.h. in der Realität dürfte der Akku erheblich früher schlapp machen. Besonders wenn man, wie ich, über einen Berg muss um in die Stadt zu gelangen. Zu guter letzt wäre da noch der Preis. Mit 8700€ ist es alles andere als ein Schnäppchen. Zum Verlgeich: Dafür könnte man 8 Jahre lang den Stuttgarter Nahverkehr benutzen, 2,5 Bahncard 100 kaufen oder ein sehr, sehr, sehr gut ausgestattetes Fahrrad kaufen. Diese Alternativen haben allerdings allesamt einen Nachteil: Sie sind lange nicht so cool
Dinge die man tun kann wenn man eigentlich lernen sollte
20. September 2009
Mein Arbeitsplatz, nachdem ich mein Zimmer umgebaut habe.
Es ist ja bekannt, dass Studentenwohnungen am saubersten sind wenn Prüfungen vor der Tür stehen. Die Wohnung zu putzen hat aber erhebliche Nachteile. Es ist eindeutig Arbeit, es macht eigentlich keinen Spaß und wenn man es richtig macht ist es viel zu schnell wieder vorbei. Sehr viel effektiver ist es das Zimmer umzuräumen (und bei der Gelegenheit auch mal hinter den Schränken zu saugen). Mit der richtigen Technik ist es auch möglich alleine Bücherregale und Kleiderschränke zu verschieben ohne sie (komplett) auszuräumen. Damit habe ich mich gestern vor dem Lernen gedrückt.
Eine weitere Möglichkeit sich anderweitig zu beschäftigen ist es seinen PC neu zu installieren. Irgendetwas findet man immer was noch fehlt. Zum Beispiel “musste” ich heute noch neue Treiber für meine Soundkarte installieren. Bei den Windows eigenen Treibern kann man scheinbar nicht die automatische Anschlusserkennug deaktivieren. Da diese bei meinen Frontanschlüssen nicht funktioniert, konnte ich diese bislang nicht benutzen. Aber auch dieses Problem ist nun gelöst, so dass ich danach erstmal lernen “musste”.
Vielleicht ist jetzt auch dem ein oder anderem folgende Idee gekommen: “Bloggen hilft auch ganz gut um sich vor dem Lernen zu drücken” Dazu kann ich nur sagen, dass das völliger Schwachsinn ist und ich diesen Beitrag nicht aus purer Faulheit verfasst habe.
Weitere Möglichkeiten: